Beziehungen zu anderen Menschen sind wichtig

Aber sie sind nicht das Wichtigste in deinem Leben.
Das Wichtigste bist du und deine Beziehung zu dir selbst. Wie du dich fühlst und wie es dir in deinem Leben geht, hängt nicht in erster Linie davon ab, was du innerhalb einer Beziehung tust, sondern was die Beziehung mit dir macht und wie du damit umgehst.

Zwänge, Selbstvorwürfe. Endlose Gedankenschleifen. Negative Gefühlsketten. Leistungsdruck. Einsamkeits- oder Minderwertigkeitsgefühle. Gefühle des Abgelehntseins. Verzweiflung. Zorn. Vorwürfe. Schuldgefühle. Unerfülltheit. Ungestillte Sehnsüchte. Ständige Zweifel und Selbstzweifel…
All das ist nicht deine wahre Natur. Du weißt das, weil du schon oft drüber nachgedacht hast und dich gefragt hast, warum du es erleben musst,obwohl du doch “eigentlich gar nicht so bist”. Du liegst mit deiner Vermutung richtig. Du erlebst nur die Auswirkungen unbewusst ablaufender Muster, die wie kleine Programme all diese unschönen Gedanken und Gefühle erzeugen. Dein Beziehungspartner spürt das. Er reagiert darauf und dabei springen seine eigenen inneren Muster und Programme an. Und dann erlebst du den Teil der Verbindung zwischen euch, der “nicht die Liebe ist”.
Auf dem Weg der inneren Befreiung geht es nicht darum, sich von dieser Beziehung oder jenem Menschen zu befreien. Es geht darum, sich von den Zwängen und Muster zu befreien, die durch eine spezielle Beziehung oder durch Beziehungen allgemein ausgelöst werden.
Nicht das du am Ende allein bist, sondern damit du künftig eine ganz neue Qualität des Zusammenseins mit anderen und mit dir selbst erleben kannst.

Martina